Die Kapelle de Nuestra Señora del Treviño in Adahuesca (XIII. Jhd.) ist einziges Überbleibsel des antiken Klosters. Es wurde mit einem Kloster ergänzt und ist selten in historischen Unterlagen dokumentiert. Das quadratisch angelegten Kloster lässt sich mit etwas Fantasie rekonstruieren, heute mit Zypressen bepflanzt, war es zu jener Zeit Lavendel, der dort blühte. Die wunderschönen Rundbögen wurden von schlanken Säulen getragen. In seiner Mitte befand sich eine Wasserzisterne, die dem Dorf in Zeiten von Wassernot als Wasserquelle diente. Erbaut im XIV. Jahrhundert, wurde sie bereits im Jahre 1965 aufgrund von Einsturzgefahr abgerissen.

Vielleicht rührt sein Name Treviño daher, dass es sich heute, so wie in vergangenen Tagen, stets zwischen Weinbergen (viñedos) befand..., auch wenn die Legende besagt, dass in Treviño die Grenzen dreier Diözesen sowie dreier Prälate aufeinandertrafen, so dass sich alle an einem Tisch vereinen konnten, ohne dass jemand sich über die Grenzen seines Amtsgebietes hinwegbewegte. Sei es Geschichte oder lediglich Legende, eines ist sicher, das Wort Treviño scheint sich aus dem Lateinischen trifinium abzuleiten: drei Grenzen, Begrenzung dreier Landbesitze, Regionen oder Nationen.

Am Karfreitag kleideten sich die Bewohner von Adahuesca in römischen Gewändern, versammelten sich und strömten nach Treviño, wo sie sich nach der Messe Gebäck und Wein teilten.

 

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